Sehr geehrter Besucher, sehr verehrte Besucherin, liebe Brüder und Schwestern,
als Distriktmeister heiße ich Sie und Euch herzlich willkommen auf der Webseite des Distriktes Niedersachsen und Sachsen-Anhalt der Freimaurergroßloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (kurz: A.F.u.A.M.v.D.).
Dr. Alexander Trettin
Mir wird häufig die Frage gestellt, was ich unter Freimaurerei verstehe. Für mich ist das höchste Ideal der Freimaurerei eine von Humanität erfüllte Kultur. Hierzu bedarf es meines Erachtens einer gründlichen Aufklärung, damit dem Verstand über gefühlsmäßige Verbundenheit zum Recht verholfen wird. Die Befreiung von Vorurteilen hilft dabei, die eigene Vernunft zur Entfaltung zu bringen. Dabei hilt mir der Bund der Freimaurer.
Als Freimaurer trete ich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit unter allen Menschen ein. Die Achtung der Menschenwürde ist daher für mich als Freimaurer unteilbar.
Falls Sie noch kein/e Freimaurer/in sind, aber Interesse an weiteren Informationen haben: unsere Mitgliedslogen führen regelmäßig öffentliche Veranstaltungen und Gästeabende durch, damit Sie die Freimaurerei kennenlernen können. Gerne stelle ich Ihnen den Kontakt zu einzelnen Logen – beziehungsweise für Frauen entsprechend zur femininen Freimaurerei – her.
Mit herzlichen Grüßen (Dr.) Alexander Trettin Distriktmeister NI/ST
Vortrag im Hannoverschen Logenhaus: „Katholische Kirche und Freimaurerei – Gegner oder Brüder?“
Unter diesem Titel lädt die Loge Baldur sowie alle Hannoverschen Logen und die Hannoversche Logengemeinschaft, zu einem öffentlichen Gästeabend ein:
📅 Dienstag, 10. März 2026 🕖 Einlass 19:00 Uhr – Beginn 19:30 Uhr 📍 Logenhaus, Lemförder Straße 7, Hannover
Referent des Abends ist Monsignore Dr. Michael H. Weninger, langjähriger österreichischer Diplomat und Experte im Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Freimaurerei. In seinem Vortrag beleuchtet er die komplexe Beziehung beider Institutionen und bietet spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Versöhnungsbestrebungen.
Bekannt wurde Weninger durch seine Bücher „Loge und Altar“ (2020) und „Aus Nacht zum Licht“, die weltweit Beachtung fanden. Seine lebendige Vortragsweise lässt Geschichte und Gegenwart des Themas greifbar werden.
Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr). Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Interessierte werden gebeten, sich bis 1. März 2026 unter mvst@loge-baldur.de anzumelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Quelle: Altmark Zeitung Gardelegen (21. Juli 2025)
Tür ins Ritual „Spalt breit geöffnet“
Gardelegener Freimaurer luden Interessierte zu einer besonderen Zeremonie ein
Gardelegen – „Zweiter Aufseher, warum sind wir hier versammelt?“, fragte Hans-Herbert Müller. „Sehr ehrwürdiger Meister, wir sind hier zusammengekommen, um denTeilnehmen-den die Ziele unseres Bundes näher zubringen“, antwortete Hartmut Schrader-Bölsche. In der Gardelegener Nikolaikirche saßen die beiden Brüder der Gardelegener Freimaurerloge „DreiTürme im Hopfenfeld“ mit weiteren Brüdern dieser und anderer Freimaurerlogen, aber auch mit Frauen und Männern zusammen, die nichts mit den Freimaurern zu tun haben. Und dies kommt sonst eher nicht vor, denn schließlich ist die Freimaurerloge eine geschlossene Gesellschaft, dazu auch noch ausschließlich für Männer. Doch am Samstag war es anders –alle Interessierten waren zu einer sogenannten Lemniskatenwanderung eingeladen, zu der eine Zeremonie gehörte, die den Anwesenden „einenSpaltbreit die Tür geöffnet hat“ zu den Ritualen der Freimaurer, wie Gardelegens Meister vom Stuhl Guido Steffen erklärte.
Als Meister führte Hans-Herbert Müller ein Wechselgespräch mit zwei Aufsehern über die Bedeutung der Zeremonie.
„Das Zeremoniell ist ein Auszug von dem, was wir in unseren monatlichen Treffen machen“,erklärte Hans-Herbert Müller im Gespräch mit der AZ. Eigentlich heißt es bei den Frei- maurern Ritual, doch dieses ist „umfangreicher und intensiver“, so Müller, als das, was den Teilnehmenden amSamstag präsentiert werden durfte. Bevor es losging, war die Gruppe erst auf einem Spaziergang und dann noch in der Marienkirche, wo Jürgen Bajerski über die Geschichte und den Marienaltar berichtete, dessen Restaurierung die Gardelegener Freimaurer mit einer Spende von 1000 Euro mitfinanzieren. Was bedeutet Lemniskatenwanderung eigentlich? Das klärten Hans-Herbert Müller und die beiden Aufseher Dirk Kuke und Hartmut Schrader-Bölsche, mit denen er für die Zeremonie ein Wechselgespräch geführt hat, auf. „Die Lemniskate hat die Form einer liegenden Acht und wurde im 17.J ahrhundert von dem englischen Mathematiker John Wallisals Symbol für die Unendlichkeit eingeführt“, erklärte Dirk Kuke. Die Lemniskate fand sich auch in einer Schnur mit 12 Knoten, die die 12 Monate symbolisieren, wieder. Diese Knoten waren als Lemniskaten geknotet. Die Schnur wurde von Helfried Klünder-Seiler, dem Zeremonienmeister, in derMitte des Raums auf einer Platte erst zu zwei Dreiecken gelegt, entlang derer er mit Kreide ein Rechteck nachmalte, und dann in das Rechteck hineingelegt. Mit diesem Rechteck wurde das Abbild des salomonischen Tempels geschaffen. Eine senkrechte Linie im oberen Teil des Rechtecks führt ins Licht, also dem Ort der Erkenntnis, der Klarheit sowie der höchsten Instanz, die die Freimaurer den „großen Baumeister“ nennen. Ein O über dem Rechteck symbolisierte den Osten, da hier nach der Finsternis der Nacht das Licht erscheint. In den Tempel gelegt wurde eine Sonne als Symbol der Schöpfung und als Ursprung des Lichts der Aufklärung. Ein Zirkel stand für das Geistige, der dabei hilft, das Verhältnis zur Welt und den Menschen auszurichten. Und schließlich komplettierte die Arbeitsplatte ein Winkelmaß als Symbol für das Irdische und Materielle. Es hilft dabei, „an uns zu arbeiten und unsere Handlungen rechtschaffen auszurichten“, erklärte Guido Steffen als Distriktredner.
Zermonienmeister Helfried Klünder-Seiler legte in der Nikolaikirche die Symbole eines freimaurerischen Arbeitsteppichs. Alles darauf hat eine bestimmte Bedeutung. HANNA KOERDT (2)
Geleitet werden die Freimaurer entgegen aller Verschwörungserzählungen von den Werten Gerechtigkeit, Besonnenheit, Zuverlässigkeit als Freund, Ehrfurcht vor Geist und Natur und einer hochherzigen Gesinnung wie auch der Lauterkeit des Charakters. Mit Hammer-schlägen und dem Erlöschen dreier Kerzen, die die Stärke in der Liebe, die Weisheit im Licht und die Schönheit im Licht symbolisierten, endete die Zeremonie. Sie wird als Teil eines Rituals von etwa 12.000 Freimaurern der größten Großloge Deutschlands, der auch die Gardelegener angehören, durchgeführt. Andere Logen haben andere Rituale, aber „eine Jungfrau geröstet oder Schlangenblut getrunken“ werde auf keiner von ihnen, schmunzelte Guido Steffen. HANNA KOERDT
Freimaurerischer Rosensamstag am Samstag den 19. Juli 2025 von 14:00 bis 18:00 Uhr
ROSIGE ZEITEN für Brüder, Schwesternund Gäste:
Am 19. Juli dreht sich für Freimaurer in Celle als rund um die Rose. Ortsunkundigen sei das Parkhaus Südwall empfohlen, günstig gelegen zwischen Altstadt mit Fachwerkhäusern, Gasthäusern und Museum einerseits und dem historischen Celler Logenhaus andererseits.
Wegen begrenzter Kapazitäten bitte ich um verbindliche Anmeldung bis spätestens 12. Juli 2025; die Teilnahmegebühr von 33 Euro in bar wird direkt vor Ort am Treffpunkt Bomann-Museum fällig.
Die 5. Lemniskatenwanderung des Distrikts Niedersachsen / Sachsen-Anhalt
Die traditionelle Lemniskatenwanderung des Distrikts-NI-ST wird auch im Jahr 2025 wieder durchgeführt.
In diesem Jahr wird sie von der Johannisloge „Drei Türme im Hopfenfeld“ in Gardelegen organisiert.
Samstag, den 19. Juli 2025
Treffpunkt um 10:00 Uhr an der Nikolaikirche in Gardelegen.
Eine hervorragende Gelegenheit für Schwestern, Brüder und Gäste, sich während einer geführten Wanderung auf den historischen Wallanlagen auszutauschen und dabei viel Wissenswertes über Gardelegen zu erfahren.
Nach einem Mittagsimbiss geht es zum Höhepunkt der Wanderung, einem freimaurerischen Zeremoniell, durchgeführt als Öffentlichkeitsarbeit in der Nikolaikirche.
Nach einer weiteren kurzen Wanderung wird über die Restaurierung des Flügelaltars in der Marienkirche berichtet und mit einem kleinen Orgelkonzert abgerundet.
Zum Abschluss werden Kaffee und Kuchen angeboten
Alle Wege sind fußläufig leicht begehbar, es wird aber auch ein entsprechender Fahrdienst eingerichtet.
Die Brüder der Gardelegener Loge freuen sich über viele Gäste, also bringt viele Gäste, Nachbars oder Freunde mit.
Zu weiteren Informationen und der Anmeldung verwenden sie bitte folgenden Button:
Wir leben in bewegten Zeiten. Im privaten, geschäftlichen und gesellschaftlichen Bereich sind wir täglich dazu aufgerufen, uns anzupassen oder zu wandeln. Um diesen Veränderungen als Freimaurerbund besser begegnen zu können, bedarf es einer Weiterentwicklung desselbigen. Im Geiste der Freimaurerei laden wir Euch deshalb herzlich zur 1. Mitteldeutschen Zukunftswerkstatt vom 28. – 29.09.24 nach Dessau ein, die wir als Kooperation der Dessauer Loge „Zu den drei Säulen“ und dem Distrikt Niedersachsen/Sachsen-Anhalt der Großloge der A.F.u.A.M.v.D. – lehrartenübergreifend – gestalten wollen. Ziel ist es, gemeinsam die Zukunft unserer Logen im Allgemeinen sowie die Mitteldeutsche Freimaurerei im Besonderen zu gestalten und strategische Weichen für kommende Herausforderungen zu stellen.
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